Dachboden – Wie nutzen?

Der Dachboden eines Hauses symbolisiert die Zukunft und Entwicklung der Bewohner, in der vertikalen Einteilung für eine Feng Shui Analyse. Das Erdgeschoss steht für die Gegenwart und das Unterschoss für die Vergangenheit. Das entspricht auf der horizontalen Zuordnungsebene dem Facing vor dem Haus mit der Zukunft und der Site im Rücken für die Vergangenheit.

Der Dachboden ist der höchste Punkt im Haus und ist dem Himmel am nächsten. Der Himmel wird im Feng Shui symbolisiert durch den Vater, der im Süden angeordnet ist, im sogenannten „Hotu, dem frühen Himmel“. Im Süden herrscht das Element Feuer, dem die Form des Dreieckes zugeordnet wird. Wenn man sich vor diesem Hintergrund die Querschnittsform eines Dachbodens ansieht und das Dreieck erkennt, das durch die Dachschrägen entsteht, erkennt man den Zusammenhang der Zuordnung.

Die Spitze des Daches zeigt zum Himmel und deutet auf die Verbindung und Konzentration nach „Oben“ hin. Diese Form und Position im Haus fördert die Entwicklung, Visionsbildung und Spirituelle Anbindung. Das natürliche Streben nach Oben in der Natur, der Wachstum dem Sonnenlicht entgegen, zeigt ebenfalls diese Tendenz auf.
Kirchen haben aus eben diesen Gründen die spitze Dachform in Richtung Himmel gewählt.

Auf der Basis dieser verschiedenen Interpretationsebenen ist der Dachboden prädestiniert für unterschiedliche Nutzung:

Arbeitszimmer – Entwicklung in die Zukunft, Visionen für die Arbeit, fördert Ideen und Wachstum.
Meditationszimmer – unterstützt die spirituelle Anbindung und Entwicklung.
Kinderzimmer – Kinder sind unsere Zukunft, sie entwickeln sich ständig und können ihre Lebens-Vision frei entwickeln.

Bei der Gestaltung und Einrichtung eines Dachzimmers ist darauf zu achten, dass der Raum nicht beengend wirkt durch zu niedrige Dachschrägen oder die Firsthöhe.
Diesem kann entgegen gewirkt werden durch den Einbau von Dachfenstern oder Gauben.

Für das Wohlbefinden ist es wichtig, dass der Nutzer der Räume aus dem Fenster ins Freie sehen kann und die Brüstungshöhe nicht zu hoch ist. Großzügig bemessene Gauben öffnen den Raum und schaffen ein entspanntes und freies Raumgefühl, dass Entwicklung und Wachstum fördert.

Das nachträgliche Ausbauen eines Dachbodens oder Einsetzten von Dachfenstern ist heutzutage problemlos machbar. Eine gut durchdachte Vorplanung und Koordination der Ausbauarbeiten erleichtern die Umsetzung. Es ist sinnvoll zu prüfen wo man Öffnungen in die Dachhaut einbringt, natürlich aus konstruktiver Sicht, aber auch aus energetischer, so dass die gute Umgebungsenergie die Dachräume aufwerten und die gewünschte Nutzung unterstützt.

Für einen Meditationsraum wäre es zum Beispiel sinnvoll die Nordosten-Energie in den Raum zu lassen. Ein erfolgreiches Arbeitszimmer für gute Konzentration und Produktivität wird unterstützt durch eine Öffnung im Südosten. Kinderzimmer benötigen die aufsteigende Holz-Energie des Ostens und Südostens. Es sollte vor dem Öffnen berechnet werden welche Energie in den Himmelsrichtungen vorherrscht, um auf dieser Grundlage die Raumplanung zu erstellen.

Der Einsatz von hellen und freundlichen Farben betont die Leichtigkeit und Weite im Raum, die durch die Fensteröffnungen entstehen. Dazu ein heller Parkettboden mit weißen Möbeln und einigen kräftigen Farbakzenten im Raum runden das Gestaltungskonzept ab.

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